gemäss Art. 28 DSGVO und Art. 9 DSG (Schweiz)
Version 2.0 | Stand: 22. Mai 2026 | Ersetzt Version 1.0
Präambel
Der Auftragnehmer erbringt für den Auftraggeber Dienstleistungen nach Massgabe des separat abgeschlossenen Hauptvertrags (Lizenz- oder Partnervertrag). Im Rahmen dieser Leistungen verarbeitet der Auftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers. Diese Vereinbarung konkretisiert die datenschutzrechtlichen Pflichten der Vertragsparteien gemäss Art. 28 DSGVO und Art. 9 DSG (Schweiz).
§ 1 Gegenstand, Art und Zweck der Verarbeitung
(1) Gegenstand des Auftrags ist die automatisierte Generierung von Datenschutzerklärungen, der Betrieb einer Consent-Management-Lösung sowie die Erstellung von Impressen für Websites des Auftraggebers bzw. seiner Endkunden im Rahmen der Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung «PrivacyBee».
(2) Art und Zweck der Verarbeitung ergeben sich aus dem Hauptvertrag. Die Verarbeitung umfasst die Erhebung, Speicherung und Verarbeitung der unter § 2 genannten Datenarten zur Erfüllung dieser Dienstleistung.
(3) (3) Verarbeitungsort und Drittlandtransfers. Die Verarbeitung erfolgt primär in der Schweiz und/oder im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Für den Datentransfer aus dem EWR in die Schweiz gilt der Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission.
Soweit der Auftragnehmer zur Leistungserbringung Subunternehmer einsetzt, die personenbezogene Daten in Drittländern ohne Angemessenheitsbeschluss verarbeiten, erfolgt dies ausschliesslich auf Basis geeigneter Garantien gemäss Art. 46 DSGVO (insbesondere EU-Standardvertragsklauseln, SCC 2021/914) oder eines gültigen Angemessenheitsbeschlusses. Die eingesetzten Subunternehmer, deren Serverstandorte und die jeweils geltenden Transfermechanismen sind in Anlage 2 vollständig aufgeführt.
Für den Einsatz von OpenAI L.L.C. / OpenAI Ireland Ltd. (Impressum-Generierung, Use Case B) liegt ein Transfer Impact Assessment (TIA) gemäss Schrems-II-Anforderungen vor (Dokument: TIA-2026-001-OpenAI, Stand 22. Mai 2026). Das Restrisiko dieses Transfers ist als mittel bewertet und dokumentiert akzeptiert. Das TIA ist auf Anfrage beim Auftragnehmer erhältlich.
(4) (4) Paralleles Geltungsregime DSGVO / DSG. Diese Vereinbarung gilt parallel für die Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO) und das Schweizer Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) einschliesslich der Datenschutzverordnung (DSV). Verweise auf einzelne Bestimmungen der DSGVO sind sinngemäss auch als Verweise auf die entsprechenden Bestimmungen des DSG zu verstehen, insbesondere:
- Art. 4 Nr. 7 DSGVO (Verantwortlicher) entspricht Art. 5 lit. j DSG
- Art. 28 DSGVO (Auftragsverarbeitung) entspricht Art. 9 DSG
- Art. 32 DSGVO (Sicherheit der Verarbeitung) entspricht Art. 8 DSG iVm Art. 1–6 DSV
- Art. 33 DSGVO (Meldung von Datenpannen) entspricht Art. 24 DSG
- Art. 35–36 DSGVO (Datenschutz-Folgenabschätzung) entsprechen Art. 22–23 DSG
- Art. 12–22 DSGVO (Betroffenenrechte) entsprechen Art. 25–29 DSG
§ 2 Datenarten und betroffene Personen
(1) Verarbeitete Datenarten:
- Personenstammdaten (u.A. Name, Anschrift, Funktion)
- Kommunikationsdaten (E-Mail, Telefon)
- Vertrags- und Nutzungsdaten der Software
- Eingegangene Einwilligungen (Consents) von Webseitenbesuchenden des Auftraggebers
- Technische Identifier zum Nachweis der Einwilligung (insbesondere IP-Adresse, Zeitstempel, User-Agent, Endgerät- und Browserinformationen)
- Öffentlich zugängliche Impressumsdaten der Websites des Auftraggebers bzw. seiner Endkunden (u.A. Name/Firma, Adresse, Kontaktdaten der Websitebetreiber)
(2) Kategorien betroffener Personen:
- Geschäftskunden des Auftraggebers
- Mitarbeitende und Ansprechpartner des Auftraggebers
- Besucherinnen und Besucher der Websites des Auftraggebers bzw. seiner Endkunden
- Websitebetreiber als Endkunden des Auftraggebers (inkl. Einzelunternehmer und natürliche Personen als Inhaber)
§ 3 Zustandekommen und Dauer
(1) (1) Automatischer Abschluss. Diese Vereinbarung kommt automatisch zustande, sobald der Auftraggeber
- eine kostenpflichtige Lizenz für die PrivacyBee-Software aktiviert (Statuswechsel auf «Active» gemäss Hauptvertrag § 4.1a), oder
- eine Testphase (Trial) für die PrivacyBee-Software startet,
und dabei personenbezogene Daten im Sinne von § 2 verarbeitet werden. Es bedarf keiner gesonderten Unterzeichnung dieser Vereinbarung durch den Auftraggeber. Die Aktivierung der Lizenz bzw. der Testphase gilt als Zustimmung zu dieser Vereinbarung. Der Auftraggeber wird bei Aktivierung auf diese Vereinbarung hingewiesen und erhält eine Kopie.
(2) Diese Vereinbarung läuft, solange der Hauptvertrag besteht oder solange der Auftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, je nachdem, welcher Zeitpunkt später eintritt.
(3) Der Auftraggeber kann diese Vereinbarung ausserordentlich kündigen, wenn der Auftragnehmer schwerwiegend gegen seine Pflichten verstösst, eine berechtigte Weisung nicht ausführt oder Kontrollrechte vertragswidrig verweigert.
§ 4 Verantwortlichkeit und Weisungen
(1) Der Auftraggeber ist Verantwortlicher i.S.d. Art. 4 Nr. 7 DSGVO bzw. Art. 5 lit. j DSG und trägt die datenschutzrechtliche Verantwortung für die Rechtmässigkeit der Verarbeitung.
(2) Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten ausschliesslich auf dokumentierte Weisung des Auftraggebers, soweit nicht eine gesetzliche Verpflichtung besteht. Im letztgenannten Fall informiert der Auftragnehmer den Auftraggeber vor der Verarbeitung, sofern das Recht dies nicht verbietet.
(3) Hält der Auftragnehmer eine Weisung für rechtswidrig, teilt er dies dem Auftraggeber unverzüglich mit. Bis zur Klärung kann er die Ausführung aussetzen.
(4) Weisungen können in Textform erteilt werden, einschliesslich über die im Hauptvertrag bzw. in der Software vorgesehenen Konfigurationsmöglichkeiten.
§ 5 Vertraulichkeit
Der Auftragnehmer setzt zur Auftragserfüllung nur Personen ein, die zur Vertraulichkeit verpflichtet wurden (Art. 28 Abs. 3 lit. b DSGVO bzw. Art. 9 Abs. 1 DSG) und mit den geltenden Datenschutzbestimmungen vertraut sind.
§ 6 Datensicherheit
(1) Der Auftragnehmer trifft die erforderlichen technischen und organisatorischen Massnahmen nach Art. 32 DSGVO bzw. Art. 8 DSG iVm Art. 1–6 DSV. Die konkreten Massnahmen ergeben sich aus Anlage 1.
(2) Der Auftragnehmer darf alternative Massnahmen umsetzen, sofern das Sicherheitsniveau erhalten bleibt. Wesentliche Änderungen werden dokumentiert und dem Auftraggeber in Textform mitgeteilt.
§ 7 Subunternehmer
(1) Der Auftraggeber genehmigt allgemein den Einsatz von Subunternehmern (Art. 28 Abs. 2 S. 2 DSGVO bzw. Art. 9 Abs. 1 lit. b DSG). Die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses eingesetzten Subunternehmer sind in Anlage 2 aufgeführt, einschliesslich Serverstandort und anwendbarem Transfermechanismus.
(2) Beabsichtigte Änderungen (Aufnahme oder Wechsel eines Subunternehmers) zeigt der Auftragnehmer dem Auftraggeber mindestens 30 Tage vor Wirksamwerden in Textform an. Der Auftraggeber kann der Änderung innerhalb von 14 Tagen nach Anzeige aus berechtigten datenschutzrechtlichen Gründen in Textform widersprechen.
(3) Im Falle eines berechtigten Widerspruchs sind die Vertragsparteien bemüht, eine einvernehmliche Lösung zu finden. Kommt diese nicht zustande, steht dem Auftraggeber ein ausserordentliches Kündigungsrecht für den Hauptvertrag zu.
(4) Der Auftragnehmer schliesst mit jedem Subunternehmer eine Vereinbarung, die den Anforderungen des Art. 28 DSGVO bzw. Art. 9 DSG entspricht. Bei Subunternehmern in Drittländern ohne Angemessenheitsbeschluss werden zusätzlich geeignete Garantien nach Art. 46 DSGVO (insbesondere SCCs) vereinbart.
(5) (5) Restrisiko Drittlandtransfers. Der Auftraggeber nimmt zur Kenntnis, dass der Auftragnehmer für einzelne Verarbeitungsschritte Subunternehmer in Drittländern einsetzt (insbesondere OpenAI für KI-gestützte Dienste). Trotz geeigneter Garantien (SCCs, TIA) verbleibt ein Restrisiko durch US-Gesetze (FISA 702, Cloud Act). Dieses Restrisiko ist im Transfer Impact Assessment TIA-2026-001-OpenAI dokumentiert und vom Auftragnehmer als vertretbar bewertet. Das TIA ist auf Anfrage erhältlich. Der Auftraggeber bestätigt mit Aktivierung der Lizenz, diesen Hinweis zur Kenntnis genommen zu haben.
§ 8 Betroffenenrechte
(1) Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber mit angemessenen technischen und organisatorischen Massnahmen bei der Erfüllung der Rechte betroffener Personen nach Art. 12 bis 22 DSGVO bzw. Art. 25–29 DSG, insbesondere bei Auskunfts-, Berichtigungs- und Löschbegehren.
(2) Wendet sich eine betroffene Person direkt an den Auftragnehmer, leitet dieser das Anliegen unverzüglich an den Auftraggeber weiter.
(3) Berichtigungen, Löschungen oder Einschränkungen erfolgen nur auf Weisung des Auftraggebers.
(4) (4) Einschränkungen bei Drittland-Subunternehmern. Soweit die Ausübung von Betroffenenrechten (insbesondere Art. 17 DSGVO, Löschrecht) Daten betrifft, die bei Drittland-Subunternehmern verarbeitet werden, leitet der Auftragnehmer die Anfrage unverzüglich weiter und informiert den Auftraggeber über allfällige rechtliche Hindernisse (z.B. US-rechtliche Aufbewahrungspflichten). Der Auftragnehmer kann in solchen Fällen keine uneingeschränkte Durchsetzung des Löschrechts gegenüber dem Subunternehmer garantieren.
§ 9 Meldepflichten und Unterstützung
(1) Der Auftragnehmer benennt einen zentralen Ansprechpartner für Datenschutzthemen. Soweit eine gesetzliche Pflicht zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten oder einer Datenschutzberaterin / eines Datenschutzberaters (Art. 10 DSG) besteht, teilt er die Kontaktdaten mit.
(2) Der Auftragnehmer meldet eine ihm bekannt gewordene Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten dem Auftraggeber unverzüglich, spätestens innerhalb von 48 Stunden nach Kenntniserlangung. Die Meldung enthält die nach Art. 33 Abs. 3 DSGVO bzw. Art. 24 Abs. 2 DSG erforderlichen Angaben, soweit dem Auftragnehmer bekannt.
(3) Der Auftragnehmer trifft in Abstimmung mit dem Auftraggeber unverzüglich angemessene Massnahmen zur Sicherung der Daten und Schadensminderung.
(4) Der Auftragnehmer unterstützt den Auftraggeber bei Datenschutz-Folgenabschätzungen (Art. 35 DSGVO bzw. Art. 22 DSG) und vorherigen Konsultationen (Art. 36 DSGVO bzw. Art. 23 DSG) im erforderlichen Umfang.
(5) Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber über aufsichtsbehördliche Massnahmen, soweit diese diesen Auftrag betreffen.
§ 10 Beendigung
(1) Nach Beendigung des Auftrags löscht der Auftragnehmer alle personenbezogenen Daten oder gibt sie nach Wahl des Auftraggebers zurück, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.
(2) Die Löschung wird dem Auftraggeber auf Anforderung in Textform bestätigt.
(3) Nachweisdokumente zur ordnungsgemässen Datenverarbeitung darf der Auftragnehmer entsprechend gesetzlicher Aufbewahrungsfristen weiter speichern.
§ 11 Kontrollrechte
(1) Der Auftragnehmer weist die Einhaltung dieser Vereinbarung primär durch geeignete Nachweise. Der Auftragnehmer stellt diese Nachweise dem Auftraggeber auf Anforderung zur Verfügung.
(2) Reichen die Nachweise nach Absatz 1 im begründeten Einzelfall nicht aus, kann der Auftraggeber nach Vorankündigung von mindestens 30 Tagen eine Vor-Ort-Inspektion zu üblichen Geschäftszeiten durchführen, höchstens einmal jährlich. Der Auftraggeber trägt die ihm dabei entstehenden Kosten.
(3) Die Inspektion ist so durchzuführen, dass der Geschäftsbetrieb des Auftragnehmers möglichst wenig beeinträchtigt wird. Vom Auftraggeber beauftragte Prüfer dürfen keine Wettbewerber des Auftragnehmers sein und sind zur Vertraulichkeit zu verpflichten.
§ 12 Haftung
(1) Die Haftung der Vertragsparteien richtet sich nach Art. 82 DSGVO sowie nach den anwendbaren Bestimmungen des Schweizer Obligationenrechts (OR). Im Innenverhältnis haften die Vertragsparteien entsprechend ihrem jeweiligen Verantwortungsanteil.
(2) Die Vertragsparteien unterstützen einander mit allen verfügbaren Informationen, sofern eine Partei aufgrund der Auftragsverarbeitung mit Ansprüchen Dritter, behördlichen Verfahren oder Bussgeldverfahren konfrontiert wird.
(3) (3) Haftungsbeschränkung Drittlandtransfers. [NEU] Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, die daraus entstehen, dass ein Drittland-Subunternehmer aufgrund zwingender ausländischer Rechtsvorschriften (insbesondere US CLOUD Act, FISA 702) zur Offenlegung oder Aufbewahrung von Daten verpflichtet wird, sofern der Auftragnehmer die vertraglich vereinbarten Schutzmassnahmen (SCCs, TIA, Datenminimiering) implementiert hat und den Auftraggeber nach Massgabe der rechtlichen Möglichkeiten informiert.
§ 13 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
(1) Auf diese Vereinbarung ist Schweizer Recht anwendbar, unter Ausschluss des Wiener Kaufrechts (CISG) und der Kollisionsnormen des IPRG. Zwingende Bestimmungen der DSGVO und des DSG bleiben unberührt.
(2) Ausschliesslicher Gerichtsstand für Streitigkeiten aus dieser Vereinbarung ist Bern, Schweiz.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Vereinbarung unberührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine Regelung zu ersetzen, die der ursprünglichen wirtschaftlich und datenschutzrechtlich am nächsten kommt.
(2) Bei Widersprüchen zwischen Hauptvertrag und dieser Vereinbarung gehen die datenschutzrechtlichen Regelungen dieser Vereinbarung vor.
(3) Die Leistungen des Auftragnehmers nach dieser Vereinbarung sind mit der Vergütung aus dem Hauptvertrag abgegolten. Aufwendungen für Vor-Ort-Inspektionen nach § 11 Abs. 2 trägt der Auftraggeber.
(4) Bestandteil dieser Vereinbarung sind:
- Anlage 1 – Technische und organisatorische Massnahmen (TOM Version 2.1, Stand 22. Mai 2026)
- Anlage 2 – Verarbeitungsverzeichnis (Version 1.1, Stand 22. Mai 2026)
- Transfer Impact Assessment TIA-2026-001-OpenAI (auf Anfrage erhältlich)
Unterzeichnung
Diese Vereinbarung kommt gemäss § 3 Abs. 1 automatisch mit Aktivierung der Lizenz oder Testphase zustande.
Uftragsvearbeitigsvertrag
gmäss Art. 28 DSGVO u Art. 9 DSG (Schwiiz) – Version 2.0 | Schtand: 22. Mai 2026, ersetzt d Version 1.0 wo öppe eh niemmer gläse het
Vorwort
I schtah da
u i weiss es haargenau —
PrivacyBee macht Dateschutzerklärige
macht Consent-Züüg
macht Impressum für Websiite.
U drbii gseht si Datä vo Lüt.
Ds Vertraue isch ds Fudamänt.
Das da isch dr Vertrag,
wo das reglet —
grau uf wyss.
§ 1 — Worums geit
PrivacyBee generiert automatisch Dateschutzerklärige, Consent-Banner
u äs Impressum für Websiite vom Uftraggäber bzw. vo sinä Endkundä.
Art u Zweck vo dr Verarbeitig schtönd im Hauptvertrag.
Mir machä, was abgmacht isch —nid meh, nid weniger.
D Verarbeitig erfolgt i dr Schwiizu im EWR.
Wos in d USA gaht — OpenAI u so — het PrivacyBee es Transfer Impact Assässmänt gmacht.
Ds Reschtrisiko isch wi ä Scharlachroti Wulche: mittel
Wär’s ganz gnau wett: TIA-2026-001-OpenAI, uf Aafrag bim Tom.
Dä Vertrag gilt für d DSGVO u fürs Schwyzer DSG — glychermasssä.
Zwöi Gsetz, ei Vertrag.
Art. 28 DSGVO — Art. 9 DSG.
Art. 32 DSGVO — Art. 8 DSG.
Art. 33 — Art. 24.
Ds passt zäme wie dr Näbu über dr Schtartbahn vom Bälpmoos.
§ 2 — Weli Datä
Ds sind d Dateartä wo PrivacyBee vo euch überchunnt:
- Name, Adräss, Funktion
- E-Mail u Telefon.
- Vertrags- u Nutzigsdatä vo dr Software.
- Consent-Einträg vo Websiitebesuechär
- IP-Adrässe, Zytschhtämpel, Browser
- U d öffentlechä Impressumsdate vo de Websiite — Name, Adrässe, Kontakt
Betroffä sind:
- Gschäftskunde u Mitarbeitendi,
- Besuecheri u Besuechär vo de Websiite,
- Websiitebetryber als Endkundä —
- Einzelunternehmer u Privatpersone.
- Lüt halt.
§ 3 — Ab wenn gilts ärnscht
Sobald dr Uftragggäär e kostepflächtig Lizenz aktiviert —
oder en Trial schtartet — u drbii Datä im Sinn vo § 2 verareitet wärde,
kummt ds Vertragsverhältnis zschhtand.
Automatisch. Ohni händischi Unterschrift.
D Aktivierig isch d Zustimmig.
Ds gilt so lang wie dr Hauptvertrag — oder so lang wie du wosch, dass PrivacyBee Date verarbeitet. Je nachdem was länger duuret.
U wär ausserordentlich kündigä wett:
schwäri Pflichtverletzung,
Wysung nid befolgt,
Kontrollrächt verweigerät —
Es Tor geit uuf unes angers geit zue.
§ 4 — Verantwortung u Wysige
Dr Uftragggäär isch dr Verantwortlichi.
Er treit d dateschutzrächtlichi Last —
für d Rächtmässigkeit vo alldem.
PrivacyBee vearbeitet ausschliesslich uf sini Wysig —
es sii denn, es Gsetz verlange öppis andrs.
U denn wird’s ihm gseit, sowyt ds Rächt ds erlaubt.
Hält PrivacyBee e Wysig für rechtswidrig,
seit er’s — umehänd — u cha ussetze bis zur Klärig.
Wysungä chönd i Täxtform cho. Ou über d Konfiguration inne i dr Software.
§ 5 — Verschwigenheit
PrivacyBee setzt nur Lüt y wo zur Vyrschwigenheit verpflichtet u mit de Regäle vertraut si.
Ds isch nid verhandelbar.
Nie gsi.
§ 6 — Sicherheit
PrivacyBee trifft d erforderlichi technischi
u organisatorischi Massnahme —
gmäss Art. 32 DSGVO
bzw. Art. 8 DSG.
D konkreti Massnahme chasch bi üs bezieh.
Alternative Massnahme sind möglech —
sowyt ds Sicherheitsniveau glych blybt.
Wesentlichi Änderige wärde dokumentiert u via Hitradio mitgeteilt.
§ 7 — Subunternehmer
Dr Uftragggäär genehmigt
ds Ysetze vo Subunternehmer.
D Liste schteit im Verarbeiterverzeichnis
inkl. Serverstandort u Transfermechanismus.
Beabsichtigti Änderige:
30 Täg im Voraus.
Widerspreche cha dr Uftragggäär
innerhalb vo 14 Täg —
aus berächtigte Grund.
Chunnt’s nid zur Einigung,
schteit em ds ausserordentlichi
Kündigungsrächt zu.
Mit jedem Subunternehmer
schliässt PrivacyBee en Vertrag
gmäss Art. 28 DSGVO.
Für Drittländer: SCCs.
U wäs d USA agreit —
FISA 702, CLOUD Act —
ds Reschtrisiko blybt.
Dokumentiert. Akzeptiert.
Ds TIA isch uf Aafrag erhältlech.
Mir hei macht was mer uf dere Ärde chöi.
Meh wär d Lüg.
§ 8 — Rächt vo betroffenä Personä
PrivacyBee hilft
bim Erfülle vo de Rächt —
Auskunft, Berichtigig, Löschig —
gmäss Art. 12–22 DSGVO
bzw. Art. 25–29 DSG.
Löschig u Berichtigung nur uf Wysig.
U wäs d US-Subunternehmer agreit:
PrivacyBee leitet wyter we öppis wör u informiert über Hindernis.
E vollständigi Durchsetzung chöi er nid garantierä.
Amerika isch halt Amerika.
§ 9 — Wenn öppis schief lauft
PrivacyBee benennt en zentralä Aasprecher für Dateschutz.
E Datepannä wird gemeldet — innerhalb vo 48 Schtundä.
U nid nach der Kaffipouse.
PrivacyBee trifft Massnahme zur Schadensminimirig.
Das de wiederum sofort.
U bim Ausfülle vo Folgeabschättigungä
gmäss Art. 35 DSGVO — isch er drbii.
U über Massnahme vo Behördä
informiert er — sowyt die si Uftrag betreffä.
§ 10 — Wenn’s uus isch
Nach Beendig vom Uftrag wärde alli Datä glöscht oder zurückgegä.
Dr Uftragggäär wählt.
D Löschig wird bschtätigt. Schriftlich. Uf Aafrag.
Nachwys-Dokumänt darf PrivacyBee bhalte — sowyt’s ds Gsetz verlangt.
§ 11 — Kontrollrächt
PrivacyBee wyst sini Pflicht durch Nachwys nach —
Längt das Nachwys nid aus, cha dr Uftragggäär ane —
30 Täg Vorankündig. Einisch jährlech. D Koschtä treit er sälber.
Ds Gschäft vo PrivacyBee wird möglichscht wenig gschtört.
Kei Konkurrente als Prüfer. Vyrschwigenheit isch Bedingig.
§ 12 — Haftung
D Haftung richtet sich nach Art. 82 DSGVO
u nach em Schwyzer OR.
Im Innävärhältnis: jede nach sym Verantwortungsanteil.
Mir unterstützed einander —
mit allä Informatione —
wänn einä vo üs
mit Aasprüch vo Drittä konfrontiert wird.
U wäs d US-Subunternehmer agreit —
CLOUD Act, FISA 702 —
cha PrivacyBee nid haftä,
sowyt er d vereinbartä Massnahme
implementiert het u informiert het.
Was in siinä Macht schtand — het er gmacht.
§ 13 — Rächt u Grychtschtand
Es gilt Schwyzer Rächt.
Ohni CISG.
Ohni IPRG-Kollisionsregle.
D DSGVO u ds DSG blybäd.
Grychtschtand isch Bärn. Wo de schüsch?
§ 14 — Schluss
Sind einzelni Beschtimmungä ungültig,
blybt dr Räscht gültig.
D Lück wird gschhlossä — möglichscht nah am Ursprung.
Bi Widersprüch: d Dateschutzregle vo däm da gänd vor.
D Leiischtigä sind abgolte
mit dr Vergüetig us em Hauptvertrag.
Inspekzionskoschtä nach § 11 Abs. 2: treit dr Uftragggäär.
Bestandteil vo däm da:
Technischi u organisatorischi Massnahme
(TOM Version 2.1, Schtand 22. Mai 2026)
Genehmigti Subunternehmer
(Version 1.1, Schtand 22. Mai 2026)
Transfer Impact Assässmänt TIA-2026-001-OpenAI
(uf Aafrag erhältlech)
Unterschrift
Ds Vertragsverhältnis kummt zschhtand
mit Aktivierig dr Lizentz oder ds Trial.
Kei Zeremonie nötig.
Uf au die Zyt wo üs no blibt